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Es heißt, die Fremen hätten kein Gewissen, weil sie es in ihrem brennenden Wunsch nach Rache verloren haben. Das ist Unsinn. Nur der primitivste Unhold und der Soziopath haben kein Gewissen. Die Fremen besitzen eine hoch entwickelte Weltanschauung, die auf dem Wohlergehen ihres Volkes basiert. Ihr Gemeinschaftsgefühl ist stärker als ihr Selbsterhaltungstrieb. Nur auf Außenseiter wirken diese Wüstenbewohner unzivilisiert und brutal – genauso wie Außenweltler auf sie wirken.

Pardot Kynes, Die Menschen von Arrakis

 

 

»Der Luxus ist dem Adel vorbehalten, Liet«, sagte Pardot Kynes, während das Fahrzeug rumpelnd über den unebenen Boden rollte. Wenn sie unter sich waren, konnte er den geheimen Sietch-Namen seines Sohnes verwenden und musste nicht auf die unverfängliche Bezeichnung Weichih zurückgreifen. »Auf diesem Planeten musst du dir stets deiner Umgebung bewusst sein und darfst niemals in deiner Wachsamkeit nachlassen. Wenn du diese Lektion nicht lernst, wirst du nicht lange überleben.«

Kynes bediente die Kontrollen und deutete auf das buttergelbe Morgenlicht, das über die Dünen floss. »Aber das Leben hier hat auch seine Vorzüge. Ich bin auf Salusa Secundus aufgewachsen, und sogar jene verwüstete und verwundete Welt hatte ihre Schönheit – obwohl sie natürlich keinem Vergleich mit der Reinheit des Wüstenplaneten standhält.« Kynes stieß einen schweren Atemzug zwischen den harten, aufgesprungenen Lippen hervor.

Liet starrte durch das zerkratzte Plazfenster. Im Gegensatz zu seinem Vater, der sich in wahllosen gedanklichen Abschweifungen ergehen konnte und Weisheiten von sich gab, die die Fremen wie religiöse Offenbarungen behandelten, zog Liet es vor zu schweigen. Er kniff die Augen leicht zusammen, um die Landschaft zu studieren, nach dem winzigsten Anzeichen einer Unregelmäßigkeit Ausschau zu halten. Er war stets wachsam.

In einer so lebensfeindlichen Umwelt war man auf eine sehr bewusste Wahrnehmung angewiesen, wenn man überleben wollte. Obwohl sein Vater viel älter als er war, hegte Liet gewisse Zweifel, ob der Planetologe diese Welt genauso gut verstand wie er. Pardot Kynes' Geist enthielt mächtige Ideen, aber der Mann behandelte sie wie esoterische Daten. Er hatte die Wüste weder mit dem Herzen noch mit der Seele verstanden ...

Kynes lebte nun schon viele Jahre bei den Fremen. Es hieß, das sich Imperator Shaddam IV. kaum für seine Aktivitäten interessierte, und da Kynes nie um Geld und nur selten um Ausrüstung bat, ließ man ihn in Frieden. Mit jedem Jahr entfernte er sich weiter von der Aufmerksamkeit des imperialen Hofs. Shaddam und seine Berater erwarteten längst nicht mehr, dass die Berichte des Planetologen epochale Enthüllungen enthielten.

Das kam Pardot Kynes keineswegs ungelegen – genauso wie seinem Sohn.

Im Verlauf seiner Streifzüge hatte Kynes häufig entlegene Dörfer besucht, wo die Menschen ein armseliges Leben in der Einöde führten. Wahre Fremen mischten sich nur selten unter die Stadtbewohner und begegneten ihnen mit Verachtung, weil sie zu weich und zu zivilisiert waren. Liet hätte nicht für alle Solaris des Imperiums in einer dieser erbärmlichen Siedlungen leben wollen. Doch Pardot schaute sich dort immer wieder um.

Sie mieden Straßen und häufig befahrene Wege, wenn sie mit dem Bodenfahrzeug unterwegs waren. Stattdessen überprüften sie meteorologische Stationen und sammelten Daten, auch wenn Pardots treu ergebene Heere ihrem ›Umma‹ diese einfachen Arbeiten gerne abgenommen hätten.

Liet-Kynes' Züge wiesen viele Gemeinsamkeiten mit denen seines Vaters auf, obwohl sein Gesicht schmaler war und er die eng beieinander stehenden Augen seiner Fremen-Mutter hatte. Sein Haar war bleich und sein Kinn noch glatt, obwohl er später vermutlich einen ähnlichen Bart wie der große Planetologe tragen würde. Liets Augen hatten die tiefblaue Färbung der Gewürzabhängigkeit, da jeder Bissen der Mahlzeiten und jeder Atemzug der Sietch-Luft mit Melange geschwängert war.

Liet hörte, wie sein Vater plötzlich keuchte, als sie um die Biegung einer Schlucht kamen, wo getarnte Windfallen Feuchtigkeit gewannen, um Goldastern und Mangelgräser zu bewässern. »Siehst du? Hier entwickelt sich eigenes Leben. Wir werden den Planeten im Verlauf mehrerer Generationen von der ›Präriephase‹ in den bewaldeten Zustand bringen. Der Sand hat einen hohen Salzgehalt, was auf ehemalige Ozeane hindeutet, und das Gewürz ist alkalisch.« Er kicherte leise. »Die Bevölkerung des Imperiums wäre entsetzt, wenn sie erfahren würde, dass wir Melange als Rohstoff für etwas so Ordinäres wie Dünger benutzen.« Er lächelte seinem Sohn zu. »Aber wir kennen den wahren Wert dieser Dinge, nicht wahr? Wenn wir das Gewürz aufspalten, können wir die Proteinverdauung anregen. Wenn wir hoch genug fliegen würden, könnten wir sogar von hier aus grüne Stellen erkennen, wo dichter Pflanzenbewuchs die Dünen festhält.«

Der junge Mann seufzte. Sein Vater war ein großer Mann mit großartigen Visionen für den Wüstenplaneten – und doch war Kynes so sehr auf seinen Traum fixiert, dass er das übrige Universum völlig vergaß. Liet wusste, dass die Anpflanzungen zerstört und die Fremen bestraft würden, falls Patrouillen der Harkonnens sie entdeckten.

Obwohl er erst zwölf war, hatte Liet bereits mit seinen Fremen-Brüdern an Überfällen teilgenommen und mehrere Harkonnens getötet. Seit über einem Jahr gingen er und seine Freunde – angeführt vom kühnen Stilgar – gegen Ziele vor, die andere nicht einmal in Erwägung zogen. Erst vor einer Woche hatten Liets Gefährten in einer Vorratsbasis ein Dutzend Patrouillenthopter gesprengt. Bedauerlicherweise hatten die Harkonnen-Truppen sich für ihre Vergeltung ein armes Dorf ausgesucht, da sie keine Unterschiede zwischen Siedlern und unabhängigen Fremen machten.

Er hatte seinem Vater nichts von seinen Guerilla-Aktionen erzählt, da der kein Verständnis dafür gehabt hätte. Für den Planetologen war vorsätzliche Gewalt, ganz gleich aus welchem Grund, ungerechtfertigt. Aber Liet würde weiterhin tun, was notwendig war.

Nun näherte sich das Fahrzeug einem Dorf, das in den Felsausläufern des Gebirges lag. Auf ihren Landkarten war es als Bilar-Lager verzeichnet. Pardot dozierte immer noch über die besonderen Eigenschaften der Melange. »Man hat das Gewürz viel zu früh auf Arrakis entdeckt. Es entzieht sich jedem wissenschaftlichen Verständnis. Es war von Anfang an so nützlich, dass sich niemand die Mühe machte, die Geheimnisse der Melange zu ergründen.«

Liet blickte ihn an. »Ich dachte, aus diesem Grund hätte man dich überhaupt nach Dune geschickt – um das Gewürz zu erforschen.«

»Ja ... aber jetzt gibt es für uns viel wichtigere Arbeit zu tun. Ich schicke dem Imperator nach wie vor genügend Berichte, um ihn zu überzeugen, dass ich meinen Auftrag erledige ... wenn auch nicht sehr erfolgreich.« Dann erzählte er von seinem ersten Besuch in dieser Region und fuhr auf eine Ansammlung schmutziger, sandfarbener Gebäude zu.

Das Gefährt kämpfte sich heftig schaukelnd über festes Gestein, doch Liet achtete gar nicht darauf. Stattdessen starrte er auf das Dorf und blinzelte im grellen Morgenlicht. Die Luft wirkte so klar wie Kristall. »Irgendetwas stimmt nicht«, unterbrach er den Redefluss seines Vaters.

Kynes sprach noch ein paar Sekunden lang weiter, dann brachte er das Fahrzeug zum Stehen. »Was hast du gesagt?«

»Irgendetwas stimmt hier nicht«, wiederholte Liet und zeigte auf das Dorf.

Kynes beschattete seine Augen. »Ich sehe nichts.«

»Trotzdem ... lass uns vorsichtig sein.«

 

* * *

 

Im Zentrum des Dorfes stießen sie auf ein Schreckensfest.

Die noch lebenden Opfer wankten wie Geistesgestörte umher, während sie wie Tiere schrien und knurrten. Der Lärm war grauenerregend, genauso wie der Geruch. Sie hatten sich das Haar in blutigen Büscheln ausgerissen. Manche kratzten mit langen Fingernägeln an ihren Augen, bis sie die Augäpfel in den Händen hielten. Blind rannten sie gegen die braunen Wände ihrer Behausungen und hinterließen feuchte, rote Flecken.

»Beim Shai-Hulud!«, flüsterte Liet, und sein Vater stieß einen lauteren Fluch in Galach aus, der Umgangssprache des Imperiums.

Ein Mann mit blutigen Löchern anstelle der Augen stieß mit einer kriechenden Frau zusammen. Beide verfielen sofort in wilde Raserei und rissen sich gegenseitig mit bloßen Händen die Haut auf. Auf der Straße hatten sich an mehreren Stellen schlammige Pfützen gebildet, die von umgestürzten Wasserbehältern stammten.

Die Leichen lagen wie zertretene Insekten herum, die Arme und Beine merkwürdig verrenkt. Einige Gebäude waren zum Schutz vor den Wahnsinnigen verriegelt, die gegen die Wände hämmerten oder mit verständlichen Worten um Einlass flehten. Liet sah das entsetzte Gesicht einer Frau an einem staubigen Fenster im oberen Geschoss eines Hauses. Andere hatten sich versteckt und schienen nicht von der mörderischen Raserei betroffen zu sein.

»Wir müssen diesen Menschen helfen, Vater.« Liet sprang aus dem Fahrzeug, bevor sein Vater es vollständig zum Stehen gebracht hatte. »Nimm deine Waffen mit. Vielleicht müssen wir uns verteidigen.«

Sie hatten alte Maula-Pistolen und Messer dabei. Pardot Kynes war mit Leib und Seele Wissenschaftler, aber gleichzeitig war er ein guter Kämpfer. Diese Fähigkeit setzte er nur ein, wenn es galt, seine Vision für den Wüstenplaneten zu verteidigen. In den Sietchs erzählte man sich die Legende, wie er mehrere Harkonnen-Soldaten getötet hatte, die drei junge Fremen abschlachten wollten. Diese geretteten Fremen waren heute seine loyalsten Statthalter: Stilgar, Turok und Ommun. Doch gegen etwas wie das hier hatte Pardot Kynes noch nie gekämpft ...

Die rasenden Dorfbewohner bemerkten sie und stöhnten qualvoll auf. Dann rückten sie langsam vor.

»Töte nur, wenn es unbedingt sein muss«, sagte Kynes, der erstaunt feststellte, wie schnell sich sein Sohn mit einem Crysmesser und einer Maula-Pistole bewaffnet hatte. »Sei vorsichtig.«

Liet wagte sich auf die Straße. Als Erstes bemerkte er den furchtbaren Gestank – als wäre der üble Atem eines sterbenden Leprakranken in einer Flasche aufgefangen und langsam wieder freigesetzt worden.

Pardot blickte sich fassungslos um und entfernte sich weiter vom Fahrzeug. Im Dorf konnte er nirgendwo Brandspuren von Lasguns oder Narben von Projektilwaffen erkennen, nichts, was auf einen offenen Angriff durch die Harkonnens hingedeutet hätte. War es eine Krankheit? In diesem Fall war es möglicherweise ansteckend. Wenn hier eine Seuche oder irgendeine übertragbare Form von Wahnsinn am Werk war, durfte er nicht zulassen, dass die Fremen die Leichen zu ihren Totendestillen brachten.

Liet wich nicht zurück. »Für Fremen wäre dies das Werk von Dämonen.«

Zwei der Opfer stießen ein wildes Kreischen aus und stürmten mit blutüberströmten Gesichtern auf sie zu, die Finger wie Raubvogelkrallen ausgestreckt, den Mund wie ein bodenloser Abgrund aufgerissen. Liet zielte mit der Maula-Pistole auf sie, stieß ein kurzes Gebet aus und feuerte zweimal. Beide Angreifer gingen in der Brust getroffen zu Boden.

Liet verbeugte sich. »Vergib mir, Shai-Hulud.«

Pardot beobachtete ihn. Ich habe versucht, meinem Sohn viele Dinge beizubringen, aber zumindest hat er gelernt, Mitgefühl zu empfinden. Alles andere lässt sich aus Büchern lernen ... nur nicht Mitgefühl. Diese Fähigkeit ist ihm angeboren.

Der junge Mann beugte sich über die beiden Toten und studierte sie aufmerksam, während er seine abergläubische Furcht unterdrückte. »Ich glaube nicht, dass es eine Seuche ist.« Er blickte sich zu Pardot um. »Ich habe den Sietch-Heilern assistiert, wie du weißt, und ...«

»Was und?«

»Ich glaube, sie wurden vergiftet.«

Einer nach dem anderen stürzten die Dorfbewohner auf der staubigen Straße zu Boden und wanden sich schreiend und zuckend auf dem Rücken, bis nur noch drei am Leben waren. Liet erlöste die letzten Opfer mit seinem Crysmesser von ihren Qualen. Auch wenn sie sich wieder erholten, würde kein Stamm oder Dorf sie noch aufnehmen, aus Angst, sie könnten von Dämonen besessen sein. Selbst ihr Wasser würde man als verseucht betrachten.

Liet fand es erstaunlich, wie mühelos er in Gegenwart seines Vaters die Initiative übernommen hatte. Er deutete auf zwei der verriegelten Gebäude. »Überzeuge die Leute, die sich dort verbarrikadiert haben, dass wir ihnen nichts Böses wollen. Wir müssen herausfinden, was hier geschehen ist.« Seine Stimme wurde tiefer und kälter. »Und wir müssen herausfinden, wer dafür verantwortlich ist.«

Pardot Kynes näherte sich dem schmutzigen Gebäude. Kratzer von Fingernägeln und blutige Handabdrücke verunzierten die Lehmziegelwände und rostigen Metalltüren, wo die Opfer des Wahnsinns versucht hatten, ins Innere zu gelangen. Er schluckte schwer und konzentrierte sich auf seine Aufgabe, die entsetzten Überlebenden davon zu überzeugen, dass der Wahnsinn vorbei war. Er drehte sich zu seinem Sohn um. »Was hast du vor, Liet?«

Der junge Mann deutete auf die umgestürzten Wasserbehälter. Er kannte nur eine Möglichkeit, wie sich so viele Menschen gleichzeitig eine Vergiftung zuziehen konnten. »Ich überprüfe die Wasservorräte.«

Pardot nickte mit tief besorgter Miene.

Liet untersuchte die Umgebung des Dorfes und entdeckte einen wenig benutzten Pfad, der zu einem Plateau über der Ansiedlung führte. Er bewegte sich mit der Geschwindigkeit einer von der Sonne gewärmten Eidechse und huschte die Felsen hinauf, bis er die Zisterne erreicht hatte. Die Dorfbewohner hatten sich bemüht, sie geschickt zu tarnen, aber aus Nachlässigkeit oder Unwissenheit viele Fehler begangen. Selbst einer Harkonnen-Patrouille wäre das illegale Reservoir aufgefallen. Er verschaffte sich einen schnellen Überblick und untersuchte die Spuren im Sand.

Als er einen bitteren alkalischen Geruch an der Öffnung der Zisterne wahrnahm, bemühte er sein Gedächtnis, um ihn genauer zu bestimmen. Er hatte bisher nur selten damit zu tun gehabt, und zwar ausschließlich während großer Feste im Sietch. Das Wasser des Lebens! Die Fremen benutzten diese Substanz nur, nachdem eine Sayyadina die Absonderung eines ertränkten Wurms umgewandelt hatte. Sie benutzte ihren Körper als biochemischen Katalysator, um eine genießbare Droge zu erzeugen, die den gesamten Sietch in ekstatische Raserei versetzte. Vor der Umwandlung war die Substanz für normale Menschen ein tödliches Gift.

Die Bewohner des Bilar-Lagers hatten das Wasser des Lebens in purer, unverwandelter Form getrunken. Jemand hatte es ihnen absichtlich verabreicht ... um sie zu vergiften.

Dann sah er die Abdrücke der Kufen eines Ornithopters in der feinen Sandschicht auf dem Plateau. Es konnte sich nur um einen Thopter der Harkonnens handeln. Vielleicht eine der regelmäßigen Patrouillen ... die sich einen bösen Streich erlaubt hatte?

Mit grimmiger Miene kehrte Liet ins verwüstete Dorf zurück, wo es seinem Vater inzwischen gelungen war, die Überlebenden aus den Häusern zu holen. Diese Menschen hatten einfach nur Glück gehabt, weil sie nicht vom vergifteten Wasser getrunken hatten. Jetzt fielen sie auf die Knie und starrten entsetzt auf die Leichen in den Straßen. Ihre Trauerklage wehte wie ein geisterhaftes Heulen über die Wüste.

Es war das Werk der Harkonnens.

Pardot Kynes ging vom einen zum anderen, um sie zu trösten, aber an den verwirrten Mienen der Dorfbewohner erkannte Liet, dass sein Vater vermutlich etwas ganz Falsches sagte, dass er sein Mitgefühl in abstrakte Begriffe fasste, die diese Leute überhaupt nicht verstanden.

Liet setzte seinen Weg fort und schmiedete bereits vage Pläne. Sobald sie in den Sietch zurückgekehrt waren, würde er sich mit Stilgar und seinen Kämpfern treffen.

Dann würden sie ihre Rache an den Harkonnens planen.

Dune - Frühe Chroniken 02 - Das Haus Harkonnen
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